Nachdem Silber und Gold in der vergangenen Woche heftig korrigierten, ebenso manche Einzelwerte im Nasdaq, starteten zum Ende der Woche Gegenbewegungen in allen Assets. Der Leitindex S&P 500 beendete die Handelswoche praktisch ohne Abschlag. Dennoch bleiben die Aktienmärkte angespannt.
Die Rahmenbedingungen haben sich seit der letzten Woche nicht verändert. Seitens der Finanzdaten erhalten die Aktienmärkte weder positive noch negative Impulse. Saisonal ist der Februar am Aktienmarkt häufig von Unsicherheit geprägt – der Februar gehört statistisch zu den schwächeren Börsenmonaten. Solange keine klare Richtungsentscheidung fällt, bleiben die Aktienmärkte angespannt.
In solchen Situationen lassen sich Märkte gut mit der Charttechnik beobachten. Die Charttechnik hilft dabei, Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Solange sich die Kurse zwischen den eingezeichneten Linien bewegen, bleibt es zwischen den Bullen und den Bären unentschieden. Wird eine dieser Linie signifikant überwunden oder durchbrochen – erhöht sich die Wahrscheinlichkeit entsprechend für steigende oder für fallende Kurse.
