Im letzten kurzen Marktüberblick habe ich beschrieben, wie sinnlos an der Börse Jahresprognosen sind, weil ein politisches Großereignis jede noch so solide Prognose obsolet machen kann.
Wie ist der Angriff der USA auf Venezuela einzuordnen? Ich weiß es nicht. Noch ist offen, was sich mittelfristig daraus entwickelt. In ein paar Stunden öffnen die Börsen. Aktieninvestoren mögen keine Unsicherheit. An den Aktienmärkten wird es volatil zugehen. Gold und Silber könnten steigen. Der Ölpreis könnte sogar fallen, weil z.B. Chevron schon in Venezuela produziert und diese Förderungen in absehbarer Zeit effektiver werden könnten. Lassen wir uns überraschen und schauen uns lieber einen Mehrjahreschart des Leitindex S&P 500 an.
An den Börsen hängt jetzt vieles davon ab, ob sich der Leitindex S&P 500 oberhalb der eingezeichneten Unterstützungslinien halten kann und falls diese gerissen werden, ob dann wenigstens der SMA 200 hält. Denn solange wäre der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.
Es wird spannend in der kommenden Woche.
Ich wünsche allen Lesern ein glückliches neues Jahr 2026!
